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Gartenhaus: das Fundament: Fundamentplatte
In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich das Punktfundament und Streifenfundament für Gartenhäuser vorgestellt. Heute möchte ich kurz erläutern wie man eine “klassische” Fundamentplatte baut.
Der Bau einer Fundamentplatte hat einen großen Vorteil, es ist wesentlich einfacher, als ein Streifenfundament. Der Nachteil ist allerdings, dass man wesentlich mehr Beton benötigt.
Zunächst muss man die zu bebauende Grundfläche ausheben. Und zwar ca. 30cm tief und 10cm breiter als geplant. Wenn man ganz sicher gehen will, baut man noch eine Randschalung aus Brettern und Dielen, so kann kein Erdreich in den Beton rutschen.
Ein Fundament baut man üblicherweise um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern. Bei einer Fundamentplatte muss man, bevor man den Beton aufbringen kann, zunächst eine Schicht Kies auf die Fläche ausbringen und diese dann sehr gut verdichten, also richtig feststampfen. Die Kiesschicht sollte ca. 15cm sein. Darauf legt man dann eine dicke PE-Folie.
Bevor man den Beton aufbringt, sollte man Q-Matten zurechtschneiden. Q-Matten sind hinlänglich als Stahlmatten bekannt.
Auf die PE-Folie wird jetzt also der Beton aufgebracht und zwar zwischen 5 und 7cm. Darauf verteilt man jetzt, auf den noch feuchten Beton, die zuvor zugeschnittenen Q-Matten. Achtung: die Q-Matten dürfen nicht seitlich aus der Betonplatte herausragen. Man sollte unbedingt einen Abstand von 3cm zum jeweiligen Seitenende einhalten.
Danach bringt man den restlichen Beton aus und streicht ihn glatt.
Wenn der Beton ausgehärtet ist, haben sie ein wunderbares Fundament für ein Gartenhaus geschaffen.