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Gartenhaus – die Gartenbaukunst

Wenn man einen eigenen Garten hat, beschäftigt man sich fast zwangsläufig mit der Geschichte der Gartenbaukunst. Erstaunlicherweise gibt es Belege dafür, dass der Gartenbau bereits in vor geschichtlichen Zeiten betrieben wurde, beispielsweise im alten Ägypten. Wahrscheinlich zwar ohne Gartenhäuser, so wie wir sie kennen, aber doch mit einem ausgeklügeltem System. Gemeinhin bekannt ist Ägypten ein trockenes Land, lediglich an den Ufern des Nils konnten Nutz- und Kulturpflanzen angebaut werden, da die jährlichen Überschwemmungen dem Boden die entzogenen Nährstoffe wieder zuführten.

Grundsätzlich musste aber auf Wälder oder große Bäume sowie dauernde Pflanzen verzichtet werden. Mit einem verzweigten Netz an Kanälen sicherte man die stetige Wasserzufuhr.
Entscheidenden Einfluss auf die Gartenbaukunst in Ägypten hatte die Religion. Besonders der Sykomore, die Maulbeer Feige, wurde von den Ägyptern verehrt. Diese Bäume wurden in großen Hainen gepflanzt und mussten Wälder ersetzen. Diese Haine waren streng und symetrisch angelegt.
Besonders Tempel und Pyramiden wurden von Gärten umgeben, da erübrigt sich ja jedes Gartenhaus. Diese Gärten dienten praktisch als Grabbeilage, den der heilige Ritus sah auch Blumen-, Speise- und Trankopfer vor. Zu Ramses III Zeiten soll es 513 Tempelgärten gegeben haben.
Wasser spielte dabei natürlich eine besondere Rolle, so war jeder Garten, der einer Person hohen Standes gehörte mit einem rechteckigen und mit Treppen versehenen Wasserbassin ausgestattet.

Aber auch jeder “normale” Ägypter wollte, sofern er es sich leisten konnte einen eigenen Garten mit Schattenspendern unterhalten.

Doch auch in Asien gab es zu frühen Zeiten Gärten – Indien, China und Japan sind Länder mit einer weit zurückreichenden Gartenbaukunst.

13. August 2009 at 09:22 Hinterlasse einen Kommentar


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