Archiv für Oktober, 2009
Gartenhaus – Vögel füttern – aber richtig!
Nachdem ich unserem Igel in der Nähe des Gartenhauses ein Winterquartier geschaffen habe, was er tatsächlich auch schon nutzt, mache ich mir jetzt zusammen mit meinen Kindern Gedanken darüber, wie wir den Vögel, die während des Winters in unseren kalten Gefilden bleiben die Nahrungssuche etwas erleichtern können.
Zunächst mal bleibt der ein oder andere Apfel einfach am Baum hängen. Wir hatten dieses Jahr eine hervorragende Ernte, besonders der Apfelbaum, der meinem Gartenhaus Schatten spendet, hatte sehr viele Früchte. Gleiches gilt für Birnen.
Wichtig ist, wenn man einmal mit der Fütterung der Vögel begonnen hat, sollte man dies auch unbedingt bis zum Ende des Winter´s, am besten bis zum Frühjahr hinein durchhalten. Die Vögel gewöhnen sich recht schnell an die neue Futterquelle. Ebenso sollte man diese nicht stets wechseln. Wir werden unsere Sachen als immer am Gartenhaus aufhängen oder ausbringen.
Solange allerdings noch kein Schnee liegt, bzw. der Boden noch nicht gefroren ist, ist das zusätzliche Füttern der Vögel nicht notwendig.
Das Angebot an Vogelfutter im Fachhandel oder Supermarkt ist großzügig. Beachten sollte man, dass man tatsächlich Futter für Vögel kauft, die draußen “wohnen” und nicht etwa Papageien- oder Wellensittichfutter kauft.
Die Örtlichkeit, wo das Futter den Vögeln dargebracht wird ist ebenfalls nicht unerheblich. Da wir noch kein Vogelhäuschen haben, werden wir wohl etwas an den Giebel meines Gartenhauses hängen und ggf. eine kleine Schale auf das Terrassengeländer meines Gartenhauses stellen. Damit genug für alle da ist, geschieht gleiches beim Gartenhaus meiner Kinder.
Und mit ganz viel Glück kann ich einen Winternachmittag in meinem Gartenhaus verbringen und dabei die Vögel beobachten.
Gartenhaus – Gartengeräte winterfest machen!
So langsam gibt es keine Arbeit mehr im Garten oder am Gartenhaus, deshalb fange ich schon jetzt an meine Gartengeräte winterfest zu machen. Ich werde sie alle in meinem Gartenhaus lagern, schließlich habe ich einen extra kleinen Raum hierfür beim Bau mit eingeplant.
Bevor ich die Gartengeräte jedoch in meinem Gartenhaus einlagere überprüfe ich zunächst alle Griffe auf ihre Festigkeit. Mit der Zeit werden diese immer lockerer, ebenso werden Stiele teilweise spröde oder warten mit lästigen Schiefern auf. Entweder man schleift sie mit etwas Sandpapier glatt, oder man wechselt sie gänzlich aus.
Natürlich sollten alle Gartengeräte, bevor sie im Gartenhaus eingelagert werden, gründlich gereinigt werden. Die Erde vom letzten Jahr interessiert im nächsten Jahr niemanden mehr. Außerdem können sie im schmutzigen Zustand wesentlich leichter rosten. Um sie vor Rost zu schützen, sollte man nach der Reinigung mit einem Lappen etwas Öl bzw. Fett auftragen. Kanten können in diesem Zusammenhang ebenfalls gleich nachgeschliffen werden. So wird das Umgraben im nächsten Jahr ein Kinderspiel. Gartenscheren sollten auch gleich geschliffen werden, sofern es nötig ist.
Pflanzen oder Bäume müssen jetzt nicht mehr gewässert werden. Der Gartenschlauch kann also auch ins Gartenhaus geräumt werden. Bevor man ihn einlagert sollte er allerdings fachgerecht geleert werden. Jegliches Wasser, was in dem Schlauch bleibt gefriert ansonsten im Winter. Gelagert werden sollte der Gartenschlauch aufgerollt und ohne Knicke. Dafür gibt es extra Vorrichtungen, der Boden tut es allerdings auch.
Ich verstaue die Gartengeräte im Gartenhaus immer nach einer bestimmten Reihenfolge und versuche jedes Gerät separat zugänglich zu lassen, so muss ich nicht das ganze Gartenhaus ausräumen, wenn ich doch noch einmal den Spaten benötige.
Gartenhaus – auch der Igel braucht Winterschutz!
Jetzt beginnen viele Igel mit ihrem Winterschlaf, zumindest schlafen sie jetzt vermehrt den Großteil des Tages. Auch wir haben einen kleinen Igel im Garten, der im Sommer immer rund um das Gartenhaus gewandert ist. Damit er auch jetzt im Winter bei uns bleibt habe ich ihm einen Haufen Laub zusammengeharkt und an die Rückwand meines Gartenhauses platziert. Dort kann er sich dann sein Winterquartier einrichten und auch meine Kinder sind mit dieser Lösung sehr zufrieden, zumal sie ihn anfangs einfangen und mit ins Haus bzw. in ihr eigenes kleines Gartenhaus nehmen wollten.
Igel jedoch kommen sehr gut über den Winter, wenn sie in einem naturnahen wie dem unserem, ein kleines Plätzchen finden, dass nicht komplett vom Laub befreit ist. Zumal sie, sofern ich richtig informiert bin, zu den besonders schützenswerten Wildtieren gehören und es sogar verboten ist, sie einfach mitzunehmen, wenn sie gesund sind.
Außerdem spricht die zu warme Temperatur im Haus bzw. Gartenhaus gegen eine Mitnahme eines Igels. Denn wirklich Winterschlaf halten die Tiere nur bei Temperaturen unter 6°C. Da unsere Gartenhäuser aber sehr gut isoliert sind, wird es im Winter dort wärmer sein. Bei so warmen Temperaturen schlafen die Igel nicht, sondern dösen nur, was durch die erhöhten Herz-Kreislauf-Funktionen sehr kräftezehrend für die Tiere ist.
Da der Laufhaufen hinter meinem Gartenhaus ein natürliches Quatier für den Igel ist, sofern er es benutzt, muss ich es auch nicht regelmäßig säubern, was bei allen anderen Varianten, wie Pappkartons oder ähnliches der Fall gewesen wäre.
Ich werde die Tage mal schauen, ob der Igel unser Übernachtungsangebot hinter dem Gartenhaus angenommen hat.
Gartenhaus – Garten im Oktober – Achtung Nachtfrost
Was man im Oktober noch so alles in seinem Garten und Gartenhaus machen kann hatte ich gestern schon geschrieben. Damit aber nicht genug.
Wassertonnen sollte man vorsorglich leeren, denn Nachtfrost kann es bereits im Oktober geben. So habe ich auch die Wassertonnen, die das Wasser aus der Regenrinne von meinem Gartenhaus sammelt beiseite gestellt.
Alle Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, die den Sommer im Garten verbracht haben, sollten jetzt ins Haus, in die Wohnung oder aber ins Gartenhaus gebracht werden.
Wenn im nächsten Jahr Tulpen oder ähnliche Zwiebelpflanzen im Garten blühen sollen, sollte man sie jetzt stecken, wie auch den Knoblauch. Tulpen sollten, wenn möglich in Pflanzschalen, ansonsten freuen sich nur die Wühlmäuse daran.
Nachdem der Rasen das letzte Mal gemäht wurde, sollte er vertikutiert und gekalkt werden. Sand hilf gegen Staunässe.
Natürlich sollte auch das letzte Obst von den Bäumen geholt werden, meistens sind dies noch Pflaumen, Äpfel oder Birnen, so spart man sich das lästige zusammen harken von Fallobst und kann die Früchte noch wunderbar zu Marmelade oder Kompott verarbeiten.
Wenn man die Tipps beachtet kommt sowohl der Garten, als auch das Gartenhaus sehr gut durch den Winter und man kann sich auf das nächste Frühjahr und den Sommer freuen.
Gartenhaus – der Garten im Oktober
Vor zwei Wochen hatte ich ja schon berichtet, dass ich meinen Garten, inkl. Gartenhaus, winterfest machen möchte. Bei meinem Gartenhaus habe ich Dach und Regenrinnen überprüft, sowie einen Frostwächter eingebaut.
Mittlerweile habe ich noch einmal Rasen gemäht und das Laub zusammen geharkt, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, zumindest, was das Laub betrifft.
Was ich nicht gedacht hätte man kann tatsächlich im Oktober noch pflanzen und zwar Knoblauch. Dieser wird in einer Reihe gesteckt, der Abstand zwischen den einzelnen Knollen sollte ca. 10cm betragen und die Knollen sollten ca. 5-7cm tief in die feuchte! Erde gesteckt werden. Ich wollte ja Kräuter und ähnliches in die Nähe von meinem Gartenhaus pflanzen, aber ich glaube ich habe mich jetzt dagegen entschieden und werde statt dessen den Kräutergarten im nächsten Jahr etwas weiter weg anpflanzen. Mit dem Knoblauch kann ich jetzt bereits beginnen.
Außerdem kann man jetzt beginnen einen Kompost anzulegen, wenn man das möchte. Der Humus wird im nächsten Frühjahr die Pflanzen und Bäume zum Blühen bringen, so dass man sich in seinem Gartenhaus und der Terrasse an der erneuten Blütenpracht erfreuen kann.
Um Bäume im nächsten Frühjahr vor Schäden zu schützen, kann man schon jetzt Leimringe anbringen. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Ring fest am Baum sitzt, damit der Frostspanner nicht zwischen Rinde und Ring hindurch kann. Wenn man es richtig macht, ist es dem Frostspanner nicht möglich die Baumkrone zu erreichen.
Ich habe noch ein paar weitere Tipps was man im Oktober im Garten und Gartenhaus so alles machen kann um sich richtig auf den Winter vorzubereiten.