Archiv für August, 2009
Gartenhaus mit Gartenteich – die Bepflanzung im tiefen Wasser
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich gern noch einen Gartenteich bei meinem Gartenhaus anlegen möchte. Da der Sommer bald vorbei ist und ich dieses Projekt noch dieses Jahr realisieren will, muss ich rasche und dennoch kluge Entscheidungen treffen. Deshalb habe ich mir die letzten Tage genauer mit der möglichen Bepflanzung meines zukünftigen Gartenteiches auseinandergesetzt. Schließlich soll das Gesamtbild inklusive Gartenhaus ein Blickfang werden.
Gartenhaus mit Gartenteich – Wasserpflanzen
Die Pflanzen im meinem Gartenteich müssen nicht nur schön aussehen, sondern auch das Biotop Gartenteich unterstützen. Wenn ich in meinem Gartenhaus sitze möchte ich gern einen gesunden Teich sehen und keine Wasserfläche, die mit Algen bedeckt ist.
Ich habe mich ebenfalls entschieden nur einheimische Pflanzen zu verwenden. So wird mein Gartenteich am Gartenhaus von Natürlichkeit nur so strotzen.
Gartenhaus mit Gartenteich – unter der Wasseroberfläche und tiefe Zonen
In den tiefen Zonen in meinem Gartenteich werde ich Seerosen pflanzen, wahrscheinlich in gemischten Farben. Allerdings sollte man nicht zu viele Seerosen pflanzen, denn schnell ist der gesamte Teich mit den Blättern bedeckt und man sieht keine weitere Pflanze. Neben den wunderschönen Blüten spenden die Blätter der Seerose vor allem den Fischen bei starker Sonneneinstrahlung Schatten.
Im Unterwasserbereich habe ich mich für die Wasserpest und Hornkraut entschieden. Die Unterwasserpest ist ein guter Sauerstoffspender, daran werden sich auch die Fische erfreuen. Allerdings muss diese oft beschnitten werden, ansonsten wuchert sie schnell den ganzen Gartenteich zu.
Wie der Gartenteich an meinem Gartenhaus im Flachwasser bepflanz werden soll schreibe ich in einem weiteren Artikel.
Gartenhaus mit Gartenteich – die Voraussetzungen
Ich hatte Anfang der Woche meine Überlegungen bezüglich eines Gartenteiches an meinem Gartenhaus kund getan. Die letzten Tage habe ich damit verbracht mich genausten zu informieren.
Gartenhaus mit Gartenteich – Vorüberlegungen
Zunächst sollte man sich darüber klar werden, was alles in den Gartenteich kommen soll. Wenn man Fische aussetzen will muss der Aushub für den Gartenteich am Gartenhaus wesentlich tiefer sein und zwar mindestens 80cm – ansonsten erfrieren die Fische im Winter. Will man jedoch nur Pflanzen aussetzen reichen in der Regel 10-40cm.
Gartenhaus mit Gartenteich – die Form
Ein Gartenteich kann natürlich tausend verschiedene Formen haben. Man sollte sich im Laufe der Planung für eine entscheiden. Schließlich gilt es auch die “innere” Form mit möglichen unterschiedlichen Tiefen festzulegen. Es ist ein Unterschied, ob der Teich gleichmäßig Tief vom gesamten Ufer abfällt, oder ob es beispielsweise eine Uferseite gibt, die direkt auf 80cm abfällt.
Gartenhaus mit Teich – der Aushub
Beim Aushub sind die entsprechenden Tiefen und etwaigen Aufschüttungen für Pflanzen ganz besonders zu beachten. Wenn die Endtiefe 80cm betragen soll, muss also etwas tiefer ausgehoben werden, da ggf. wieder Erde bzw. Sand aufgeschüttet werden muss. Besonders wichtig ist es, dass keinerlei spitze Gegenstände mehr in der Erde sind, die die Teichfolie zerstören könnten.
Gartenhaus mit Teich – die Folie
Genaueste Informationen sind bei der Verwendung der Folie einzuholen. Lieber etwas mehr als zu wenig gekauft, denn sie sollte an den Rändern mit etwa 30-50cm überstehen. Beim Einlassen des Wassers zieht sich die Folie durch das Gewicht selbst mit genauer Passform in den Gartenteich.
Gartenhaus mit Teich – die Bepflanzung
Die Bepflanzung des Gartenteiches ist das A und O. Denn sie bestimmt das ökologische Gleichgewicht des Teiches, besonders wenn man Fische aussetzt. Dazu werde ich in den kommenden Tagen und Wochen noch berichten.
Denn, es ist entschieden, ich werde noch dieses Jahr mein Gartenhaus mit einem Gartenteich verschönern.
Gartenhaus mit Gartenteich – erste Gedanken
Jetzt wo unsere Gartenhäuser stehen und wir uns an den neu gestalteten Garten gewöhnt haben, haben meine Kinder und ich uns überlegt uns vielleicht zur Krönung einen Gartenteich anzulegen. Da wir nur einen möchten und unsere Gartenhäuser relativ weit auseinanderliegen, müssen wir uns entscheiden, an welches Gartenhaus der Gartenteich gebaut wird.
Zunächst gilt es aber sich zu informieren, so haben wir bzw. ich es ja auch für die Gartenhäuser gemacht. Welche Voraussetzungen braucht so ein Gartenteich, was muss beachtet werden, welche Fische kann ich aussetzen, muss ich überhaupt welche aussetzen usw.? Weiterhin besteht natürlich die Frage wie sinnvoll es überhaupt ist, so einen Gartenteich in die direkt neben das Gartenhaus zu bauen, schließlich möchte ich an lauen Sommerabenden auf meiner kleinen Terrasse sitzen und ein gutes Buch genießen. Dabei will ich aber nicht von einer Herr scharr von Mücken gestört werden.
Nicht zu vergessen sind die Pflanzen, die in den Gartenteich gehören. Nach welchen Voraussetzungen wählt man diese wohl aus? Wie sieht es mit der Gestaltung rund im den Gartenteich aus? Wie kann ich gestalterisch Gartenteich und Gartenhaus verbinden? Fragen über Fragen, ich werde mich kundig machen und berichten. Denn ich bin fest davon überzeugt, mein Gartenhaus mit einem Gartenteich zu verschönern und mir so eine Oase der Ruhe und des Wohlbefindens zu schaffen.
Gartenhaus – Zeit für die Pfingstrosen
Der August schreitet voran. Schneller als man sehen kann ist der Herbst da und damit auch in dieser Jahreszeit der Garten wunderbar blüht, beginne ich jetzt die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen. Denn jetzt ist die ideale Zeit um Herbststauden oder immergrüne Gehölze zu pflanzen. Vor zwei Jahren habe ich die ein oder andere Saatpflanze gezüchtet und nun endlich kann ich diese an ihren endgültigen Platz pflanzen. Dies sollte man immer erst machen, wenn die Pflanzen ca. 2Jahre alt sind, vorher sind sie noch zu “schwach” und die Gefahr besteht, dass sie nicht richtig wurzeln. Außerdem werde ich meine Hecke jetzt nochmal so richtig beschneiden, allerdings warte ich damit, bis das Wetter und der Himmel wieder etwas bedeckter ist, denn so robust sie auch scheint, bei 35°C im Schatten und dauerhafter Sonneneinstrahlung sollte man sie nicht schneiden. Große Freude habe ich an meinen Dahlien, die ich immer wieder von ihren Blüten “befreie”, sie sind auch wunderbar in einer Vase auf dem Tisch anzusehen. Durch das stetige beschneiden, wird die Dahlie immer wieder neue Blüten hervorbringen, so kann ich mich noch eine Zeit an ihnen erfreuen.
Ich liebe Pfingstrosen und da ich gern im nächsten Jahr wieder frische Pflanzen hätte, werde ich sie jetzt pflanzen, denn es ist genau die richtige Zeit. Vielleicht pflanze ich gleich auch noch eine Clematis dazu, die passt dann so wunderbar zum meinem Gartenhaus, wenn sie im nächsten Frühjahr blüht.
Gartenhaus Rasenpflege: Rasen-Dünger und Rasenmäher halten Ihren Rasen fit
Wenn Sie Ihren Rasen richtig pflegen und mindestens 3 x jährlich düngen, können Sie immer mit einem sattgrünen Rasen rechnen.
Entscheident ist die dritte Düngung im Oktober/November. Sie legt so die Basis, dass Ihr Gras-Teppich gestärkt in den Winter gehen kann und im Früjahr schnell wieder zu kräften kommt. Im Frühjahr sollte idealerweise Moos entfernt werden. Hierfür benötigen Sie einen Vertikutierer. Diesne können Sie sich i.d.R. ausleihen, da Sie ihn nur etwa zwei mal jährlich benutzen.
Mähen Sie den Rasen regelmäßig auf eine Länge von 3 bis 5,5 cm. Bitte jedoch niemals unter 3 cm, da er (wenn es sich nicht um eine Spezialrasen-Sorte handelt) sonst leicht abstribt. Den Rasenmäher oder Rasentraktor können Sie hierbei immer exakt auf die optimale Höhe einstellen. Mähen Sie zu hohen Rasen (über 12 cm) aber bitte niemals in einem Arbeitsagang auf 3 cm herunter, sondern maximal auf die Hälfte. Der Rasen sollte sich nun eine Woche erholen, sodass Sie erst im zweiten Mähgang die Grasfläche auf die ideale Höhe zu bringen.
Wem der Rasen um sein Gartenhäuschen schnell mal zu hoch wird und wer nicht selbst regelmäßig mähen mag kann sich auch einmal Gedanken über einen Rasen-Roboter machen. Diese automatischen Rasenmäher mähen in der Regel alle zwei Tage den Rasen. Das hierbei herunterfallende, sehr kurze Schnittgut wird bei einem Rasen-Mähroboter gleich noch als natürlicher Dünger benutzt! Man spricht hierbei von “mulchen”.
So gehen Sie vor im Frühling und Herbst vor:
- Mähen Sie den Rasen kurz (ca. 3 cm)
- Vertikutieren den Boden (längs und quer)
- Nachsaat (mit einer speziellen Nachsaat-Samenmischung) damit lichtere Bereiche wieder geschlossen werden.
- Rasendünger ausbringen
- Den Rasen gut wässen
So haben Sie immer einen sattgrünen Rasen um Ihr Garten-Haus!
(MW)
Gartenhaus – die Gartenbaukunst
Wenn man einen eigenen Garten hat, beschäftigt man sich fast zwangsläufig mit der Geschichte der Gartenbaukunst. Erstaunlicherweise gibt es Belege dafür, dass der Gartenbau bereits in vor geschichtlichen Zeiten betrieben wurde, beispielsweise im alten Ägypten. Wahrscheinlich zwar ohne Gartenhäuser, so wie wir sie kennen, aber doch mit einem ausgeklügeltem System. Gemeinhin bekannt ist Ägypten ein trockenes Land, lediglich an den Ufern des Nils konnten Nutz- und Kulturpflanzen angebaut werden, da die jährlichen Überschwemmungen dem Boden die entzogenen Nährstoffe wieder zuführten.
Grundsätzlich musste aber auf Wälder oder große Bäume sowie dauernde Pflanzen verzichtet werden. Mit einem verzweigten Netz an Kanälen sicherte man die stetige Wasserzufuhr.
Entscheidenden Einfluss auf die Gartenbaukunst in Ägypten hatte die Religion. Besonders der Sykomore, die Maulbeer Feige, wurde von den Ägyptern verehrt. Diese Bäume wurden in großen Hainen gepflanzt und mussten Wälder ersetzen. Diese Haine waren streng und symetrisch angelegt.
Besonders Tempel und Pyramiden wurden von Gärten umgeben, da erübrigt sich ja jedes Gartenhaus. Diese Gärten dienten praktisch als Grabbeilage, den der heilige Ritus sah auch Blumen-, Speise- und Trankopfer vor. Zu Ramses III Zeiten soll es 513 Tempelgärten gegeben haben.
Wasser spielte dabei natürlich eine besondere Rolle, so war jeder Garten, der einer Person hohen Standes gehörte mit einem rechteckigen und mit Treppen versehenen Wasserbassin ausgestattet.
Aber auch jeder “normale” Ägypter wollte, sofern er es sich leisten konnte einen eigenen Garten mit Schattenspendern unterhalten.
Doch auch in Asien gab es zu frühen Zeiten Gärten – Indien, China und Japan sind Länder mit einer weit zurückreichenden Gartenbaukunst.
Gartenhaus – Blumentipp
Heute möchte ich mich wieder einmal mit einem Blumentipp zu Wort melden. Unsere Gartenhäuser stehen ja mittlerweile und die Planungen für das Kaninchen-Gehege inklusive Gartenhaus schreiten auch mit großen Schritten voran.
Eine meiner Lieblingsblumen im August ist die Dahlie, sie ist eine treue Begleiterin in den Spätsommer.
Ich habe mit natürlich ganz fest vorgenommen, mein Gartenhaus im nächsten Jahr mit Dahlienpflanzen zu verschönern.
Grundsätzlich ist die Dahlie eine Knollenpflanze, die ursprünglich aus Mexiko stammt, aber in Europa wunderbar wächst. Das tolle an der Dahlie ist die Formen- und Farbenvielfalt, scheinbar ohne Grenzen. Außerdem treibt die Knolle jedes Jahr aufs Neue. Wichtig bei der Dahlie ist, dass sie genug Sonne bekommt, d.h. einen Platz an dem sie nicht den Großteil des Tages im Schatten steht gepflanzt wird. Und natürlich muss die Dahlie dann regelmäßig gegossen werden. Wenn ich nächstes Jahr ein Beet mit Dahlien neben meinem Gartenhaus pflanze, passt das sehr gut, da ich einerseits die meiste Zeit im Gartenhaus verbringen möchte, andererseits habe ich das Dach meines Gartenhauses ja mit Regenrinnen ausgestattet und fange das Wasser in zwei Regentonnen auf. So ist der Weg zum gießen nicht weit.
So schön die Dahlie ist, so sehr muss man auch auf sie achten, neben dem regelmäßigen gießen, ist es wichtig, die Pflanzen immer wieder von vertrockneten Blüten zu befreien, damit sich die Folgeblüten gut entwickeln können. Aufgepasst, wer Schnecken im Garten hat. Die Dahlie gehört zu den besonderen Leckerbissen auf dem Speiseplan dieser Weichtiere.
Wenn man sich richtig um die Dahlien kümmert erfreuen sie einen bis zum ersten Frost, mein Gartenhaus wird dann lange im nächsten Jahr blütenumrankt sein, wenn ich die Pflanzen dementsprechend pflanze. Nach dem ersten Frost stirbt die Dahlie oberirdisch ab, ca. eine Woche danach sollte man die Knolle aus der Erde nehmen und an einen frostsicheren Ort bringen. Bei mir wird es eine Ecke in meinem Gartenhaus sein. Im nächsten Jahr können die Knollen dann wieder in die Erde gebracht werden.
