Archiv für Mai, 2009
Gartenhaus: Fundament – die Entscheidung ist getroffen
Nachdem ich hier alle Möglichkeiten von Fundamenten für unsere Gartenhäuser vorgestellt habe, möchte ich natürlich auch kurz kundtun für welche(s) ich mich entschieden habe.
Für mein persönliches Gartenhaus, welches ja etwas größer werden soll und auch ausgiebig genutzt habe ich mich für eine Fundamentplatte entschieden.
Ich denke, ich werde für die Ausführung eine Firma beauftragen, schließlich soll mein Gartenhaus nicht nur sicher, sondern auch gerade stehen. Da lass ich lieber Menschen vom Fach die Sache ausführen.
Für das Gartenhaus im Miniformat reicht ein Punktfundament vollkommen aus. Dieses wiederum dachte ich selber zu bauen und zwar mit meinen Kindern zusammen. So kann ich ihnen handwerkliche Tätigkeiten gleich etwas näher bringen und wenn sie später in ihrem Gartenhaus sitzen, wissen sie, dass sie einen Großteil selber zu verantworten haben. Das macht sie bestimmt auch ein wenig Stolz. Und wenn der Fundamentbau nicht reibungslos klappt, kann ich ja die Firma, die für mein Gartenhaus die Fundamentplatte machen soll beauftragen, noch ein kleines Punktfundament für das Gartenhaus meiner Kinder zu bauen.
Aber ich denke, wir schaffen das.
Gartenhaus: das Fundament: Fundamentplatte
In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich das Punktfundament und Streifenfundament für Gartenhäuser vorgestellt. Heute möchte ich kurz erläutern wie man eine “klassische” Fundamentplatte baut.
Der Bau einer Fundamentplatte hat einen großen Vorteil, es ist wesentlich einfacher, als ein Streifenfundament. Der Nachteil ist allerdings, dass man wesentlich mehr Beton benötigt.
Zunächst muss man die zu bebauende Grundfläche ausheben. Und zwar ca. 30cm tief und 10cm breiter als geplant. Wenn man ganz sicher gehen will, baut man noch eine Randschalung aus Brettern und Dielen, so kann kein Erdreich in den Beton rutschen.
Ein Fundament baut man üblicherweise um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern. Bei einer Fundamentplatte muss man, bevor man den Beton aufbringen kann, zunächst eine Schicht Kies auf die Fläche ausbringen und diese dann sehr gut verdichten, also richtig feststampfen. Die Kiesschicht sollte ca. 15cm sein. Darauf legt man dann eine dicke PE-Folie.
Bevor man den Beton aufbringt, sollte man Q-Matten zurechtschneiden. Q-Matten sind hinlänglich als Stahlmatten bekannt.
Auf die PE-Folie wird jetzt also der Beton aufgebracht und zwar zwischen 5 und 7cm. Darauf verteilt man jetzt, auf den noch feuchten Beton, die zuvor zugeschnittenen Q-Matten. Achtung: die Q-Matten dürfen nicht seitlich aus der Betonplatte herausragen. Man sollte unbedingt einen Abstand von 3cm zum jeweiligen Seitenende einhalten.
Danach bringt man den restlichen Beton aus und streicht ihn glatt.
Wenn der Beton ausgehärtet ist, haben sie ein wunderbares Fundament für ein Gartenhaus geschaffen.
Gartenhaus: das Fundament: Streifenfundament
Heute stelle ich das Streifenfundament als mögliches Fundament für mein Gartenhaus vor.
Auch hier ist die Frostsicherheit wichtig, das Fundament muss also 80cm in den Boden gebracht werden.
Die Streifen eines Streifenfundamentes werden unter den tragenden Wänden vom Gartenhaus angebracht. Im Regelfall muss man also vier Streifen betonieren.
Zunächst ilt es die exakte Lage der späteren Fundamente zu bestimmen und am besten mit einem Schnurgerüst verdeutlichen. Es ist wichtig auf die richtigen Winkel und Längen zu achten und natürlich sollte der Boden auf dem das Gartenhaus steht eben sein. Wenn er das nicht ist, muss mann ggf. aufschütten und danach den Boden wieder festrütteln.
Wenn alles genau bestimmt ist kann man auch schon loslegen. Mit dem Spaten oder der Hacke werden die Fundamentfluchten ausgehoben. An den jeweiligen Innenseiten des so entstandenen Grabens bringt man am besten Bretter an, diese verhindern, dass später Erde in den Zement fällt.
Wenn der Zement gemischt ist, kann man ihn in jeweils 20cm Schichten in die Gräben einbringen. Das Verdichten der einzelnen Lagen nicht vergessen.
Wenn man auf Bodenniveau angekommen ist, baut man eine Schalung, diese wird wieder genau ausjustiert, damit das Fundament am Ende an allen Stellen gleich hoch ist. Die Schalung sichert man am besten mit Schraubzwingen und Abstandshölzern.
Am Ende sollte man unbedingt die Oberfläche mit einem Holz gerade ziehen. Wenn der Zement ausgehärtet ist, kann man die Schalung entfernen.
Allerdings sollte man mit dem Aufbau vom Gartenhaus noch ca. 3 Wochen warten, dann erst ist der Zement komplett ausgetrocknet.
Gartenhaus: das Fundament: Punktfundament
Ein Gartenhaus braucht ein Fundament. Ansonsten würde das Holz sehr schnell schimmeln und nach nicht allzulanger Zeit fällt das Gartenhaus wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Aber welches Fundament ist das Richtige?
Zunächst mal muss ich mir keine Gedanken machen, da ich keinerlei Kleingartenvorschriften befolgen muss.
Da mein Gartenhaus relativ groß werden soll, brauche ich aber auf alle Fälle eine Baugenehmigung und da ist es wirklich von Vorteil zu wissen welches Fundament das Ganze absichern soll.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass man sich solche Gedanken machen sollte, bevor man an eine Innenausstattung oder Farbe für das Gartenhaus denkt. Sei es drum.
Preislich sollte sich so ein Fundament natürlich in einem annehmbaren Rahmen bewegen, zumal ich ja zwei planen muss, denn meine Kinder bekommen ja ein Gartenhaus im Miniformat.
Ich habe mich erkundigt, es gibt unterschiedliche Möglichkeiten.
Ich möchte alle hier einmal vorstellen.
Als erstes das Punktfundament, welches einfach und kostengünstig zu bauen ist.
Hier erübrigt sich die Betonbodenplatte. Stattdessen arbeitet man mit so genannten Pflanzsteinen.
Hierfür misst man die Grundfläche des Gartenhauses aus, an allen vier Ecken wir ein Stein in den Boden gebracht und mit Zement ausgefüllt. Dann kann man jeweils zwei Betoneisen in den ausgefüllten Pflanzstein stecken, das dient der Stabilisierung. Der Zement muss trocknen. Danach kommen zwei weitere Steine oben drauf, die ebenfalls mit Beton ausgefüllt werden. Um später die Bodenbalken befestigen zu können betoniert man direkt Rispenband mit ein.
Mehr ist bei einem einfachen Punktfundament nicht zu machen. Die frostfreie Tiefe von 80cm sollte man allerdings unbedingt beachten.
Das scheint mir eine sehr preiswerte Lösung zu sein. Ich denke, diese wird bei dem Gartenhaus meiner Kinder zum Einsatz kommen.
Das nächste mal stelle ich das Streifenfundament vor.