Archiv für April, 2009

Gartenhaus: die Farbe

Was nicht alles geplant sein muss. Zur Innenausstattung unser Gartenhäuser hatte ich mich ja schon geäußert, ebenso zu den Heizmöglichkeiten.

Aber jetzt sind meine Kinder auf die Idee gekommen, die Gartenhäuser auch farblich zu gestalten, innen wie außen.

Sie möchten gern, dass beide Gartenhäuser unterschiedliche Farben haben. Ich ziehe ja für meines eigentlich, die natürliche Holzoptik vor, aber die Diskussion ist offensichtlich noch nicht beendet.

Nun gut meine Kinder wollen auf alle Fälle eine Farbe für ihr persönliches, kleines Gartenhaus, was im übrigen gar nicht so klein wird, wie ich es einst angedacht hatte.

Wir müssen uns noch für die Farbe entscheiden und welche Lackart wir nehmen. Ich bin für eine lösungsmittelfreie und geruchsneutrale Variante.  Denn wir bekommen auch oft Besuch, der kleine Kinder mitbringt, die noch im “sensorischen” Alter sind. Alles wird angeleckt und in den Mund genommen. Gerade da ist es wichtig mit Materialen zu arbeiten die gesundheitlich vollkommen unbedenklich sind. Ich glaube auf die sogenannte Aqua-Stop-Farbe wird unsere Wahl fallen.

Wenn ich mein Gartenhaus farbig gestalte, dann sicherlich rot, so bekommt es eine nordische Optik, die ich sehr ansprechend finde. Meine Kinder möchten bestimmt etwas knalliges, mal schauen, solange es nicht Froschgrün oder Gelb ist, bin ich für alles offen.

Auf alle Fälle geht die Planung jetzt weiter, denn schließlich müssen wr auch noch Fundamente bauen. Da müssen wir uns auf alle Fälle noch einige Gedanken machen.  Ich habe mcih schon etwas erkundigt und ich denke grundsätzlich reicht ein Punktfundament, aber da wir keine Vorschriften diesbezüglich beachten müssen, werden wir der Haltbarkeit wegen, auch über eines mit richtiger Bodenplatte nachdenken. Vielleicht eine Kombination aus beidem.

28. April 2009 at 17:00 1 Kommentar

Gartenhaus: Die Innenausstattung

Schön wenn man ein Gartenhaus hat, aber man sollte auch vorher schon wissen, was am Ende drin stehen soll. Sollen es „alte“ Möbel sein, die ansonsten nur den Weg auf den Müll gefunden hätten? Oder will man sein schönes neues Gartenhaus auch mit schönen neuen Möbeln ausrüsten und wohnlich gestalten?

Sicherlich eine Frage der Geldbörse, aber wenn man in so eine Verschönerung des Gartens investiert, sollte man sich danach dort auch wohlfühlen und gern aufhalten.

Ich persönlich möchte mein Gartenhaus in zwei Bereiche aufteilen. Ein Sitz- und Arbeitsbereich und eine kleine Kochecke. Die Kochecke soll mir lediglich die Möglichkeit geben in meinem Gartenhaus mal einen Kaffee oder was ganz kleines zu zubereiten.

Der Sitz- und Arbeitsbereich hingegen soll zweierlei Zwecke erfüllen. Ich möchte mich entspannen, auch mal bei schlechtem Wetter das Gefühl haben, an der frischen Luft zu sein, und meine Füße hochlegen. Andererseits möchte ich die Ruhe nutzen, um meine Arbeiten voranzubringen, nicht nur die Blogeinträge hier, auch meine anderen Aktivitäten wollen koordiniert werden.

Dass ich die Ruhe in meinem Gartenhaus nutzen kann, davon bin ich fest überzeugt, schließlich sollen meine Kinder ihr eigenes im Miniformat bekommen. Ich bin gespannt, wie bei ihnen die Planung für die Inneneinrichtung vorangeschritten ist.

Welche Möbel habe ich mir ausgesucht? In den Kochbereich, werde ich ein kleines Schränkchen stellen, in Sideboard – Höhe, darauf Kaffeemaschine, Wasserkocher und eine kleine Herdplatte, natürlich Elektro.

Mein Sitz- und Arbeitsbereich, wird einen kleinen Schreibtisch haben, mit vernünftigem Stuhl, eine Chaiselongue und ein kleiner Tisch. Alles natürlich in schöner Holzoptik, ganz klar.

Ratgeber und Anleitung zum selber bauen aus Holz

24. April 2009 at 10:59 2 Kommentare

Gartenhaus: Heizen in den Übergangszeiten?

Der Frühling ist da. Endlich! Die Sonne verleitet zu kurzen Sachen, einem Kaffee draußen oder ganz viel Zeit im Garten zu verbringen.

Glücklich, wer ein Gartenhaus besitzt, der hat schon jetzt die Möglichkeit seinen Garten ausgiebig zu nutzen, da man immer wieder mal Unterschlupf findet.

Aber soviel die Sonne momentan auch scheinen mag, es ist und bleibt immer noch ziemlich frisch draußen. Vor allem die Nächte können noch empfindlich kühl, wenn nicht gar kalt sein.

Ich habe mich gefragt, ob ich nicht gerade in dieser Übergangszeit, mein Gartenhaus etwas heizen sollte, damit ich es wirklich nutzen kann.

Ich hatte mich ja für eine Wandstärke von 40mm entschieden, zum Glück, denn das ist eine gute Ausgangsbasis, da es somit schon gut isoliert ist und ich nicht unnötig die Umwelt heize. Ich kontrolliere dann lediglich noch einmal Fenster und Türen.

Aber welche Heizung? Nun, auch da habe ich mir genaue Gedanken gemacht, wie ich mein Gartenhaus gerade in den Übergangszeiten nutzen will. Nämlich nicht jeden Tag 8h. Ich bin ja ein umweltbewusster Mensch. Ich möchte nur die Gelegenheit haben, wenn es mal etwas kälter als erwartet ist, oder die Sonne nicht solange geschienen hat, wie erhofft, einfach eine Heizung anzumachen und es mir in meinem Gartenhäuschen gemütlich zu machen. Schließlich ist das auch ein kleiner Rückzugspunkt für mich.

Schlussendlich glaube ich, dass eine Stromheizung meinen Bedürfnissen am nächten kommt. Im Gegensatz zu Propan oder ähnliches ist sie flexibel, denn ich muss nicht jedesmal darüber nachdenken, ob ich irgendetwas auffüllen muss. Und was noch viel wichtiger ist, ich muss keine baulichen Veränderungen vornehmen bezüglich Zu- und Abluft.

Auch wenn die Stromvariante etwas teurer ist, dann überlegt man sich aber zweimal ob man die Heizung im Gartenhaus wirklich anmacht oder darauf verzichtet.

20. April 2009 at 13:54 1 Kommentar

Gartenhaus – Gartenhaus im Miniformat für meine Kinder

Ich habe mir überlegt, meinen Kindern ein Gartenhaus im Miniformat zu bauen. Der Garten ist groß genug und so bekommen sie ihr eigenes kleines Reich. Natürlich stellt sich hier die gleiche Frage bezüglich der Wandstärke.Ich denke meine beiden Racker wollen nicht im Herbst auf ihr Gartenhaus verzichten und es soll ja auch wesentlich mehr als ein Gerätehaus werden.

Also werde ich auch für meine Kinder eine Wandstärke von 40mm nehmen. Da es diesmal ja wirklich nur etwas kleines werden soll, werde ich, so denke ich, keine Baugenehmigung benötigen, immerhin ein Arbeitsschritt weniger, das gleiche gilt für das Fundament. Natürlich werden wir alle zusammen das Gartenhaus im Miniformat aufbauen, das wird ein Spaß.

Jetzt muss ich mir nur noch einen geeigneten Anbieter suchen, oder es gänzlich selber bauen. Und wenn die beiden mal größer sind, kann ich das Gartenhaus dann wunderbar als Gerätehaus nutzen. Dann stehen meine Gartenmöbel nicht mehr im Regen.

Zum Online-Gartenmagazin für ökologisches Gärtnern: Garten-Welt

8. April 2009 at 11:13 2 Kommentare

Gartenhaus: Welche Wandstärke

Nun hat der Frühling bereits offiziell begonnen und so langsam traut sich auch die Sonne wieder hervor. Die Temperaturen steigen und im Garten fangen die ersten Blumen an zu blühen. Der ein oder andere plant seinen Garten mit einem Gartenhaus zu verschönern. Dabei steht man jedoch vor der Qual der Wahl. Gartenhäuser werden in den unterschiedlichsten Wandstärken angeboten. Welches Gartenhaus mit welcher Wandstärke ist also das richtige für einen?

Normalerweise erfüllen Gartenhäuser unterschiedliche Zwecke. Gleichermaßen richtet sich auch die perfekte Wandstärke nach dem, was der Besitzer mit seinem Haus zu tun gedenkt. Ist das Gartenhaus als Gerätehaus gedacht, so kann die Wandstärke relativ gering sein. Denn in diesem Fall ist lediglich wichtig, dass das Gartenhaus einen sicheren Unterstand vor Regen bietet. Ob es zusätzlich auch isoliert, ist weniger wichtig.

Somit genügen für kleine Gerätehäuser normalerweise Wandstärken von ca. 20 Millimeter. Hier ist genügend Stabilität für ein kleines Haus vorhanden, die Isolation ist zwar schlecht, das Haus jedoch relativ billig.

Komplizierter ist der Fall, wenn man das Gartenhaus gerne selber nutzen möchte. Hierbei hat man zu berücksichtigen, zu welchen Jahreszeiten man sich gerne im Gartenhaus aufhalten möchte. Steht das Haus in einer Kleingartenanlage und wird auch im Frühling und Herbst intensiv genutzt, sollte man eine dickere Wandstärke wählen. In diesem Fall sollte die Wandstärke etwa 40 Millimeter betragen. Nur dann wird man in dem Haus nicht frieren, auch wenn es Draußen noch kalt ist. Zudem führt die hohe Wandstärke zu einer größeren Stabilität, was gerade bei größeren, bewohnten Gartenhäusern wichtig ist.

Ist das Gartenhaus kleiner und wird es lediglich im Sommer genutzt, so empfiehlt sich ein Mittelweg. Je nach Größe des Hauses macht es allerdings auch hier Sinn eine dickere Wandstärke zu wählen.

7. April 2009 at 09:04 Hinterlasse einen Kommentar

Gartenhaus: Wohnen im Gartenhaus

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Gartenhäusern. Manche sind sehr klein und werden lediglich dazu genutzt Geräte zu lagern. Andere sind kleine Paläste mit Heizung und Sesseln und allem, was ein Mensch braucht um glücklich zu werden. In manch einem Gartenhaus, das ich gesehen habe, würde ich sogar lieber leben als in meinem richtigen Haus – und mein Haus ist recht schön. Nur darf man überhaupt in einem Gartenhaus wohnen?

Viele Gartenhausbesitzer, die sich in mühsamer Handarbeit ihre kleine Traumvilla im Grünen geschaffen haben, stellen sich genau diese Frage. Wie bei vielen anderen Fragen um das Thema Garten ist auch dies nicht pauschal mit ja oder nein zu beantworten.

Zunächst lässt sich sagen, dass es Kleingartenbesitzern nicht gestattet ist in ihrer Labe zu wohnen. Auch wenn man dort oft luxuriöse Gartenhäuser findet, dürfen diese also nicht als Wohnung genutzt werden, sondern lediglich um ab und zu darin zu übernachten. Der Grund hierfür ist, dass die Pachten für einen Kleingarten wesentlich geringer ausfallen als bei für Wohnzwecken üblichen Anlagen.

Steht das Gartenhaus auf einem eigenen Grundstück, so liegt der Fall etwas anders. Auch hier darf man oft nicht in dem Gartenhaus wohnen, es gibt jedoch Ausnahmen. Entscheidend über die Befugnisse des Gartenhausbesitzers ist der Bebauungsplan der Gemeinde. In diesem wird festgeschrieben für welche Zwecke eine Fläche zu nutzen ist. Steht das Gartenhaus in einem Gebiet, welches laut Bebauungsplan für eine Mischnutzung aus Wohnen und Garten vorgesehen ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ein Antrag auf Umnutzung stattgegeben wird. Erst wenn der Antrag auf Umnutzung erfolgreich war dürfen die Gartenhausbesitzer auch tatsächlich in ihrem Gartenhaus wohnen.

So kann man schließlich zusammenfassen, dass ein Bewohnen eines Gartenhauses prinzipiell möglich ist. Dafür hat man allerdings die Zustimmung der zuständigen Behörde einzuholen. Will man in einem Gartenhaus wohnen, so sollte also der Anruf beim Bauamt stets der erste Schritt sein.

Weitere Anregungen um den Garten zu verschönern finden Sie im
Gartenratgeber

3. April 2009 at 09:47 Hinterlasse einen Kommentar


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