Archiv für März, 2009
Gartenhaus: welches Gartenhaus ist das Richtige?
Hat man sich endlich entschieden seinen Garten mit einem kleinen Gartenhäuschen zu verschönern und es Sommer wie Winters zu nutzen, stellt man sich zwangsläufig die Frage, welche Größe und welche Wandstärke man benötigt.
Wie ich schon ausführte ist es von der Größe Abhängig, ob man eine Baugenehmigung benötigt.
Ich für meinen Teil benötige mit ziemlicher Sicherheit eine, denn ich möchte gern ein etwas größeres Gartenhaus bauen.
Wichtig ist auch immer die Wandstärke. Ich habe mich für ein Gartenhaus, was 40mm hat, entschieden, denn diese Wandstärke bietet auch im Winter eine Isolierung und die Wände sind stabil.
Jetzt geht es mit der Bestellung, Baugenehmigung und Restplanung weiter.
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Gartenhaus: Baugenehmigung
Durchforstet man das Internet nach Fragen rund um das Thema Gartenhaus, so findet man eine überraschende Antwort. Meist geht es nicht um das beste Design, den günstigsten Anbieter oder die geschicktesten Aufbau-Tipps. Viele Häuslebauer stoßen schon bevor sie sich um derartige Dinge kümmern könnten auf ein scheinbar riesiges Problem:
Brauche ich eine Baugenehmigung für mein Gartenhaus?
Leider ist die Frage nach der Baugenehmigung nicht leicht zu beantworten, da sie in allen Bundesländern unterschiedlich geregelt ist. Daher ist es gut möglich, dass man für das gleiche Gartenhaus in Bayern eine Baugenehmigung braucht und in Berlin nicht.
So lässt sich den bayrischen Bauvorschriften beispielsweise entnehmen, dass ein Haus mit einem Brutto-Rauminhalt von weniger als 75 Kubikmetern Baugenehmigungsfrei ist, sofern es nicht im Außenbereich gebaut wird. Auch Verfahrensfrei sind Gartenlauben in Kleingartenanlagen.
In Berlin dagegen sind Gartenhäuser mit einer Grundfläche von weniger als 10 Quadratmetern ohne eine Baugenehmigung zu errichten. Dies gilt auch für untergeordnete Gebäude wie Kioske und Verkaufswagen. Trotz dieser Unterschiede sind auch in Berlin Gartenlauben in Kleingartenanlagen Baugenehmigungsfrei.
Man merkt, dass es immer wieder Unterschiede gibt, aber gleichzeitig auch Gemeinsamkeiten. Die Regelungen sind sehr uneinheitlich. Aus diesem Grund sollte jeder, der ein Gartenhaus bauen möchte, sicherheitshalber Kontakt zum örtlichen Bauamt aufnehmen, um kein Risiko einzugehen. Denn nichts ist ärgerlicher als ein gerade errichtetes Gartenhaus wieder abreißen zu müssen, da es ohne eine Baugenehmigung gebaut wurde.
Gartenhaus: Auf Goethes Spuren unterwegs
Viele berühmte Persönlichkeiten verbrachten ihre Freizeit in Gartenhäusern, die auch als temporäres Wohnhaus dienten.
Ein Sehenswürdigkeit in Weimar bietet das Gartenhaus Goethes, dass dieser als Wohn- und Arbeitsstätte benutzte. Es war ein zentraler Ort, in dem klassische Werke wie „Iphigenie auf Tauris“ und Dramen wie „Egemont“ und „Torquato Tasso“ bearbeitet wurden. Bekannte Gedichte wie „An den Mond“, „Rastlose Liebe“ und „Jägers Abendlied“ entstanden desweiteren in seinem Gartenhaus.
Am 22. April 1776 kaufte er das Gartenhaus, das wohl im 16. Jahrhundert als Winzerhaus diente. Herzog Carl August, damals mit Goethe befreundet, schenkte dem Schriftsteller das Haus mit anschließenden Garten am östlichen Ilmenhang. Die Bezahlung von 600 Talern erfolgte durch Friedrich Justin Bertusch aus den Geldreserven des herzog, obwohl nach außen hin Goethe als Käufer erschien.
Goethe versuchte selbst den Garten von über 9700 Quadratmeter nach Ideen aus englischen Landschaftsgärten und Gartenanlagen umzugestalten. Es wurden Obstwiesen, Blumenrabatte und Gemüsebeete angelegt. Diverse geschlängelte Wege führten zu mehreren großzügig platzierten Gartenplätzen.
Das Gartenhaus diente Goethe bis 1782 als Wohnhaus und wurde auch die kommenden Jahre noch als Sommerhaus verwendet. Die Erweiterung von Goethes Bibliothek und seinen Sammlungen konnten nur noch in einem größeren Haus in Weimar selbst aufgenommen werden.
Als Wirkungsstätte des klassischen Weimars gehört das Gartenhaus seit 1998 zum Unesco-Weltkulturerbe. Mittlerweile ist das Gartenhaus als Museum eingerichtet.
Gartenhaus: Das Japanisches Gartenhaus
Die traditionellen Gärten Japans sind seit vielen Jahrhunderten Teil der japanischen Philosophie und Geschichte. Sie befinden sich weitgehend in Stadtparks, Shinot-Schreinen oder buddhistischen Tempeln. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Typen: Steingärten mit einfacher Bepflanzung und Teegärten mit japanischen Gartenhaus.
Eine Sonderform der japanischen Gärten ist der Zen-Garten, bei dem auf Wasser und große Pflanzen verzichtet wird. Dieser kann mit einem japanischen Gartenhaus als Teehaus ergänzt werden. Rund um das Teehaus gilt es, eine Atmosphäre von Abgeschiedenheit von der Welt zu erzeugen, so dass die Teegäste zur Ruhe kommen und sich erholen können. Eine Wartebank vor dem japanischen Teehaus und ein Wasserstein zum Reinigen der Hände gehört ebenso dazu wie ein Tor, durch das man in den Teegarten eintritt und damit alles Weltliche hinter sich zurücklassen soll. Die Bepflanzung rund um diese Variante eines japanische Gartenhaus ist gekennzeichnet durch dichten Bambus oder Sträucher, die einen Eindruck von Wildheit und Ursprünglichkeit vermitteln.
Der Shoin-Zukuri- Bautyp ist ein japanisches Gartenhaus, das sich mit einem großen Fenster Richtung Garten öffnen lässt und bei dem die Shoin-Fenster die Betrachtung des sorgfältig und auf diesen Blickpunkt hin angelegten Garten erlaubt.
Die japanischen Gartenhäuser sind auch in außer-asiatischen Ländern beliebt und sollen sich harmonisch in das Gesamtkonzept des Garten einfügen sowie als Ort der Ruhe für Erholung sorgen. Die Holzbauweise sollte in perfekter Proportionalität zum gesamten Garten angelegt werden, wobei die Räumlichkeiten Klarheit und Einfachheit in der Formensprache wiedergeben.
Gartenhäuser für den heimischen Gartenbereich gibt es auch als Japanisches Gartenhaus. Hierbei kann der Haustyp des japanischen Gartenhauses als kleines Badehaus, Teehaus, als Unterbringung für technische Anlagen oder einfach nur als Highlight im eigenen Garten dienen.
Gartenhaus: Was muss ich beim Bau beachten?
Wer träumt nicht insbesondere im Frühling von einem kleinen und gemütlichen Gartenhaus, in dem man es sich so richtig gut gehen lassen und die ersten Frühlingtage genießen kann? Für Feiern oder einfach zum Entspannen bietet ein Blockhaus den passenden Rahmen als Location.
Gartenhäuser sind zwar vielmehr für freizeitliche Unternehmungen gedacht als zum ganzheitlichen Wohnen. Dennoch bieten Gartenhäuser viele Anwendungsmöglichkeiten. Dabei spielt auch die Größe des Hauses eine Rolle, so z.B. ob man das Gartenhaus als kleines Wohnblockhaus oder Gerätehaus nutzen möchte. Die Bauweise aus ganzheitlichen Holzlatten ist zudem die günstigere Alternative zum Betonbau.
Beim Bau eines Gartenhauses im eigenen Garten sollte man dennoch verschiedene Aspekte berücksichtigen, z.B. sollte das Haus auf einem guten Fundament gebaut und fest verankert sein.
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